Kredite und Dispokredite in der Übersicht

Es bieten sich unterschiedliche Arten von Krediten an. Aktuell ist der Dispokredit immer mehr in aller Munde, da dieser kurzzeitig für eine besondere Erleichterung bei den Kunden führt. Schließlich kann bei jeder Bank ein Dispokredit erhalten werden, wenn ein entsprechendes Konto bei der Bank geführt wird. In der Regel muss ein Girokonto geführt werden, damit gesichert werden kann, dass das eigene Konto mit einem Dispokredit überzogen werden kann. Das ist auf der anderen Seite zu erwähnen, dass aber auch Zahlen und Fakten zum Kredit nicht vergessen werden sollten, um sicherstellen zu können, keine Unkosten zu erhalten. 

Der Dispokredit

DispoDer Dispokredit bietet den Kunden die Möglichkeit, das eigene Konto bei der Bank zu überziehen. Das bedeutet, dass der Kunde in den Minusbereich hineingehen kann und somit sein Konto bis auf das Maximum ausschöpft. Wieviel Geld von dem eigenen Konto zusätzlich abgezogen werden kann, ist immer eine Frage der Bank. Einige Banken ermöglichen das zwei- bis dreifache Guthaben abzuziehen, wie monatlich auf das Konto kommt. Allerdings sollte hier zu Beginn mit der Bank gesprochen werden, um mögliche Details zu klären. Der Dispokredit fordert bei einigen Banken zusätzlich eine Schufa-Abfrage sowie ein Beleg über das eigene Einkommen. Wer kurzfristig einen kleinen Kredit von einigen hundert bis zu mehreren tausend Euros benötigt, ist mit dem Dispokredit sehr gut bedient. Bei einem guten Girokonto haben Sie einen niedirgen Dispokredit. Lesen Sie unseren Girokonto Test.

Zahlen und Fakten zum Kredit

Wird der Dispokredit direkter untersucht, können unterschiedliche Fakten entdeckt werden, die nicht zu ändern sind. Schließlich müssen die Kunden einige Bedingungen erfüllen, um einen Dispokredit von der Bank in Anspruch nehmen zu können. Es ist unter anderem notwendig, dass folgende Bereiche abgedeckt werden:

  • Eigenes Girokonto besteht bei der Bank
  • Monatlich regelmäßiges Einkommen ist vorhanden
  • Arbeitsbescheinigung beziehungsweise Gehaltsabrechnung wird bei der Bank eingereicht
  • Einkommen ist hoch genug, um einen Kredit zu ermöglichen

Der Kredit richtet sich dementsprechend nach dem monatlichen Geldeingang, demnach dem Gehalt. Aber auch Sozialleistungen können in einigen Fällen ausreichend sein, um einen Dispokredit in Anspruch nehmen zu können. Üblich ist die Vergabe eines Dispokredits in Höhe von drei Monatsgehältern. Wer jedoch immer den Dispokredit nutzt und sich dauerhaft im Minusbereich befindet, sollte über eine Umschuldung nachdenken, damit der Dispokredit komplett gelöscht wird oder ein wenig reduziert werden kann.

 Unterschied zwischen Dispo und geduldetem Kredit

Neben dem Dispokredit gibt es aber auch den geduldeten Kredit, der gerne als Überziehungskredit bezeichnet wird. Der Unterschied ist für viele Kunden von Banken nicht ganz deutlich, obwohl es eine klare Trennung gibt. Bei einem Dispokredit wird unter anderem ermöglicht, dass bei der Kontoeröffnung die Anfrage auf ein Dispokredit öffentlich bei der Bank angefragt wird. Somit entscheidet die Bank nach Vorlage der entsprechenden Dokumente über das monatliche Einkommen, wie hoch der Dispokredit sein kann. Die Festlegung der Zinsen ist ebenso zu diesem Zeitpunkt durchzuführen. Bei einem geduldeten Kredit gibt es keine Absprachen mit der Bank. Hier wird lediglich ein Kredit ermöglicht, der zwar höhere Zinsen in Anspruch nimmt, jedoch nicht offiziell von der Bank erlaubt ist. Die Höhe des geduldeten Kredits ist in der Regel ein wenig niedriger als der Dispokredit. 

Voraussetzungen für ein Dispokredit

Die folgenden Voraussetzungen sind von den Kunden zu erfüllen:

  • Volljährigkeit
  • Geschäftsfähigkeit
  • Ausreichendes monatliches Einkommen
  • Kein negativer Schufa-Eintrag